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Stand 03.04.2008
© by Iris & Esther Rewitz


Grüne Gentechnik

Gensaat.de eMail-Aktion



Eine Aktion für vielfältige natürliche Nahrungsmittel - gegen gentechnisch verändertes Saatgut in der EU


Denn wer NEIN zu gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln sagt,
muss zuallererst NEIN zu gentechnisch verändertem Saatgut sagen!





I. Unterschriftenliste zum Ausdrucken
II. Online-eMail-Aktion
III. Freund(e) auf diese Seite aufmerksam machen
IV. Zurück zur Hauptseite dieser Aktion
(Argumente, Hintergründe, Literatur-/ Quellenangaben, Aufruf usw.)




I. Unterschriftenliste zum Ausdrucken
(Doppelseitig als *.pdf)

Die ausgefüllten Unterschriftenlisten können an uns zurück gesendet werden, diese werden dann zu einem später bekannt zu gebenen Zeitpunkt und nach Absprache mit eventuell beteiligten Organisationen an die Regierung übergeben. Rücksendeadresse steht sowohl auf den Unterschriftenlisten, als auch im Impressum dieser Internetpräsenz!

II. Online-eMail-Aktion

Ausserdem besteht hier die Möglichkeit ein Protestschreiben mit Namen und Anschrift zu unterzeichnen, um dieses den folgenden zuständigen Behörden zu senden. Wichtig dabei ist die vollständigkeit Eurer Adresse, damit der Appell auch glaubhaften Ursprungs ist!

Mit Eurer Erlaubnis werdet Ihr mit Organisationszugehörigkeit (soweit eine besteht) und Eurem Namen in der Liste der Unterstützer in dieser Internetpräsenz aufgeführt. Hierzu findet Ihr beim Ausfüllen des Formulars das entsprechende Häkchen schon gesetzt. Wer also nicht mit seinem Namen auf der Unterstützerliste auf unseren Seiten erscheinen möchte, möge das Häckchen doch bitte entfernen!

Die Adressen werden ausschließlich zur Teilnahme an dieser Aktion gespeichert und dienen nur dem Beweis der rechtschaffenen Absicht und Meinungsverkündigung für die angeschriebenen Stellen. Damit sich viele einzelne eMails nicht irgendwann nur noch in Spam-Filtern verfangen und nicht mehr ihren Zweck erfüllen können, werden die Unterschriften gesammelt und mit einem Protestschreiben zu jeweils 50 Unterschriften an die Empfänger gesendet. Auf diese Weise wird Inhalt und der aktuelle Stand der Teilnahmerzahl an dieser Aktion regelmäßig 'kompakt' den Adressaten mitgeteilt.

Solange sich die im folgenden genannten öffentlichen Stellen nicht mit Nachdruck gegen die Ausbringung gentechnisch veränderten Saatguts einsetzen und keine dem entsprechenden gesetzlichen Regelungen vorliegen, werden diese mit Eurer Beteiligung zur Wahrnehmung ihrer Verantwortung ermahnt:

1. auf Europäischer Ebene:
  • CDU / CSU - Gruppe im Europäischen Parlament
  • SPD im Europäischen Parlament
  • PDS im Europäischen Parlament
  • Bündnis 90/die Grünen im Europäischen Parlament
2. auf Bundesebene:
  • Bundeskanzlerin - Frau Dr. Angela Merkel (CDU)
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie - Herr Michael Glos (CSU)
  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - Herr Horst Seehofer (CSU)
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - Herr Sigmar Gabriel (SPD)
3. auf Länderebene / Bundesratsmitglieder:
Baden-Würtemberg - Ministerpräsident: Herr Günther H. Oettinger (CDU)
Bundesratsmitglieder: Herr Ernst Pfister (FDP), Herr Willi Stächele (CDU), Frau Tanja Gönner (CDU), Herr Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP), Herr Prof. Dr. Wolfgang Reinhart (CDU)

Bayern - Ministerpräsident: Herr Dr. Günter Beckstein (CSU)
Bundesratsmitglieder: Frau Christa Stewens (CSU), Herr Erwin Huber (CSU), Herr Eberhard Sinner (CSU), Frau Emilia Müller (CSU), Herr Dr. Markus Söder (CSU)

Berlin - Bürgermeister: Herr Klaus Wowereit (SPD)
Bundesratsmitglieder: Herr Harald Wolf (PDS), Herr Dr. Thilo Sarrazin (SPD), Frau Gisela von der Aue (SPD)

Brandenburg - Ministerpräsident: Herr Matthias Platzeck (SPD)
Bundesratsmitglieder: Herr Jörg Schönbohm (CDU), Frau Dagmar Ziegler (SPD), Herr Ulrich Junghanns (CDU)

Bremen - Bürgermeister: Herr Jens Böhrnsen (SPD)
Bundesratsmitglieder: Frau Karoline Linnert (Bündnis 90/Die Grünen), Frau Dr. Kerstin Kießler (SPD)

Hamburg - Bürgermeister: Herr Ole von Beust (CDU)
Bundesratsmitglieder: Frau Birgit Schnieber-Jastram (CDU), Herr Dr. Michael Freytag (CDU)

Hessen - Ministerpräsident: Herr Roland Koch (CDU)
Bundesratsmitglieder: Herr Volker Hoff (CDU), Herr Volker Bouffier (CDU), Herr Jürgen Banzer (CDU), Frau Karin Wolff (CDU)

Mecklenburg-Vorpommern - Ministerpräsident: Herr Dr. Harald Ringstorff (SPD)
Bundesratsmitglieder: Herr Jürgen Seidel (CDU), Frau Sigrid Keler (SPD)

Niedersachsen - Ministerpräsident: Herr Christian Wulff (CDU)
Bundesratsmitglieder: Herr Walter Hirche (FDP), Herr Hartmut Möllring (CDU), Herr Uwe Schünemann (CDU), Herr Bernhard Busemann (CDU), Herr Hans-Heinrich Ehlen (CDU)

Nordrhein-Westfalen - Ministerpräsident: Herr Dr. Jürgen Rüttgers (CDU)
Bundesratsmitglieder: Herr Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP), Herr Dr. Helmut Linssen (CDU), Herr Karl-Josef Laumann (CDU), Frau Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU), Herr Andreas Krautscheid (CDU)

Rheinland-Pfalz - Ministerpräsident: Herr Kurt Beck (SPD)
Bundesratsmitglieder: Herr Karl Peter Bruch (SPD), Frau Malu Dreyer (SPD), Frau Doris Maria Ahnen (SPD)

Saarland - Ministerpräsident: Herr Peter Müller (CDU)
Bundesratsmitglieder: Herr Peter Jacoby (CDU), Herr Karl Rauber (CDU)

Sachsen - Ministerpräsident: Herr Prof. Dr. Georg Milbradt (CDU)
Bundesratsmitglieder: Herr Thomas Jurk (SPD), Herr Michael Sagurna (CDU), Herr Geert Mackenroth (CDU)

Sachsen-Anhalt - Ministerpräsident: Herr Prof. Dr. Wolfgang Böhmer (CDU)
Bundesratsmitglieder: Herr Jens Bullerjahn (SPD), Herr Rainer Robra (CDU), Frau Prof. Dr. Angela Kolb (SPD)

Schleswig-Holstein - Ministerpräsident: Herr Peter Harry Carstensen (CDU)
Bundesratsmitglieder: Frau Ute Erdsiek-Rave (SPD), Herr Lothar Hay (SPD), Herr Rainer Wiegard (CDU)

Thüringen - Ministerpräsident: Herr Dieter Althaus (CDU)
Bundesratsmitglieder: Frau Birgit Diezel (CDU), Herr Gerold Wucherpfennig (CDU), Harald Schliemann (CDU)


Gesundheit und Wahlfreiheit im Tausch gegen gentechnisch verändertes Saatgut?

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach unserer Ansicht müssen die EU-Richtlinien zur Einfuhr und zum Anbau gentechnisch veränderter Organismen/Saaten von den national geforderten Rahmenbedingungen strengstens reglementiert werden. Genverändertes Saatgut darf nicht in die Natur gelangen!

Jede Entscheidung, die den Anbau von genveränderten Saaten in der EU und vor allem in Deutschland zulässt und bei bereits zugelassenen Produkten erleichtert, führt zu einer Untergrabung von Frau Künasts Initiativen zur Förderung der ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft und würde allen in den Rücken fallen, für die Leben mehr ist, als eine zusammengebastelte Aneinanderkettung von Genen.

Die Kurzsichtigkeit und die Gefahren, die solche Entscheidungen zweifellos bergen, könnten zumindest in Bezug auf das fruchtbare Europa eindeutig und guten Gewissens vermieden werden!
Denn langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit, die Natur und Artenvorkommen sind negativ bis unklar, wohingegen die Risiken aus fehlgeschlagenen Versuchen bekannt sind - Vergiftungen, Allergien, Resistenzen und unwiederbringliche Natürlichkeit von Lebensmitteln. Ganz nebenbei wird ein erhöhter Einsatz von Herbiziden u.U. auch von Pestiziden notwendig.
Wird das veränderte Saatgut erst einmal ausgebracht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es keine gesichert gentechnikfreien Lebensmittel mehr gibt. Eine Koexistenz ist und bleibt eine Wunschvorstellung der Bürokraten!

Fazit: Da ein derartiger Eingriff in die Natur durch Menschenhand niemals wieder zu beheben ist, und da die Auswirkungen definitv naturdegenerierend sind und bekannte definitive Risikofaktoren vorliegen, kann eine Anbauzulassung genveränderter Saaten niemals im Sinne von Natur und Verbrauchern sein!

Die Konsequenzen der Einfuhr und des Anbaus gentechnisch veränderten Saatguts für die bürgerlichen Grundrechte: die Unantastbarkeit unserer Würde, Wahlfreiheit und individuelle Selbstbestimmung werden uns per Gesetz versprochen, können unter den bisher durch die Politik geschaffenen Voraussetzungen aber nicht gewährleistet werden!
Der Versuch uns die Wahl zu nehmen, zwischen ökologisch nachhaltig produzierter Ware (nachweislich lebenserhaltend!) und genmanipulierten Waren (höchst kritischer, unkalkulierbarer Faktor), ist eine Verletzung unseres Grundrechtes auf Wahlfreiheit!
Ein erzwungenermaßen durch Krankheit und Schwäche gekennzeichnetes Leben – ob nun Mensch oder Tier betroffen sind spielt dabei keine Rolle – ist würdelos! Hier in Europa brauchen wir uns diesem Risiko nicht aussetzen, dazu sollten Sie - alle beteiligten Entscheidungsträger bei allen anliegenden Entscheidungen, die die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen zum Inhalt haben - einen entsprechend verbraucherfreundlichen Beitrag leisten!
Diese, den EU-Richtlinien Rahmen gebenden nationalen Gesetze dürfen in einer Demokratie nicht über die Köpfe so vieler Verbraucher hinweg getroffen werden!

Desweiteren möchten wir, dass unser Lebenswandel von Menschen und nicht von wirtschaftsabhängigen Marionetten bestimmt wird! - Europa sollte den Mut haben seinen eigenen Weg zu gehen und seinen/unseren moralischen Grundsätzen treu bleiben und diese mit Nachdruck vertreten. - Eben als Vorbild für alle, die Globalisierung als reinen Machtkampf für Konzerne und deren Lobbies praktizieren.
Der Schutz vor derartigen Eingriffen von 'außen', auch vor Vorhaben ansässiger Gentechnikfirmen, obligt der Politik und in diesem Falle ganz besonders bei der Verbraucherschutz-Ministerin!

Daher die Einforderung unseres, durch den Staat versprochenen Schutzes, und unserer im Grundgesetz festgeschriebenen freiheitlichen Selbstbestimmung:
Die Forderungen an eine verbraucherfreundliche Politik hinsichtlich der gentechnisch veränderten Waren einschließlich genveränderter Saaten, kann im Kompromiss zur Öffnung des europäischen Marktes gegenüber den USA und dem Experimentiervergnügen inländischer Gentechnikfirmen doch nur so aussehen, dass

1. ein generelles Verbot des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen im Freiland erlassen wird,
2. die Kennzeichnungspflicht und Volldeklarierung aller Produkte, die gentechnisch veränderte Zutaten enthalten oder durch solche hergestellt wurden, ohne zukünftige Ausnahmen und Sonderregelungen gewährleistet wird,
3. regelmäßige Kontrollen stattfinden und hohe Strafen bei Verstoss gegen diese Verordnungen umgesetzt werden, und dass
4. die Forschung ausschließlich humanistischen Anliegen Rechnung trägt und sich auf zukunftsweisende ökologische Verfahren konzentriert.

Mit unserer Unterzeichnung dieses Schreibes unterstützen wir die Kampagne für natürliche Nahrungsmittel und erklären hiermit unseren Protest gegen die Ausbringung genmanipulierten Saatguts in der EU und vor allem in Deutschland. Wir möchten uns auch in Zukunft noch bewußt für gentechnikfreie und/oder kontrolliert biologisch angebaute Lebensmittel entscheiden können.

Als Unterzeichner/Innen dieses Schreibens bitten wir Sie alle in den staatlichen verantwortlichen Positionen wirklich inständig an der Korrektur dieses, auf EU-Ebene zustande gekommenen Abkommens mitzuwirken und durch die anstehenden nationalen Gesetzgebungen zur Erfüllung der EU-Richtlinien im Intresse eines großteils der Bevölkerung zu entscheiden. Das alles, um uns eine selbstbestimmte und gesunde Zukunft zu sichern!
Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,

Die Adressen werden ausschließlich für diese Aktion gespeichert und dienen nur dem Beweis der rechtschaffenen Absicht
und Meinungsverkündigung für die o.g. Empfänger der Protest-Email.


Unterschrift (Vor- und Nachname)*
Straße/Hausnummer*
PLZ*
Ort*
Organisation
Bundesland*
eMail*
Hiermit stimme ich der Veröffentlichung meines Namens, meines Bundeslandes und
meiner Organisationszugehörigkeit (falls vorhanden) auf der Unterstützerliste dieser Aktion zu.

Ich möchte über den Übergabetermin und das Ergebnis der Offline-Unterschriftenlisten-Aktion informiert werden.

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