
Stand 17.03.2006
© by Iris & Esther Rewitz
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Grüne Gentechnik
I. Kaufverhalten
Zu Konsumieren heißt Macht auszuüben, und so ist
richtiges Kaufverhalten Umweltschutz und soziales Engagement in einem!
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Bewußte Produktwahl und Hinterfragen der Herkunft und Qualität - wie auch die Gentechnikfreiheit - der Inhaltsstoffe, indem man
aufmerksam Zutatenlisten liest und sich z.B in der Literatur über Inhaltsstoffe informiert und
etwas über die Herkunft, Rohstoffgewinnung und -verarbeitung heraus zu finden versucht.
Hilfsmittel dabei:
Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik (Nr. 8) vom Greenpeace-Einkaufsnetz. Enthält Herstellerlisten für Milchprodukte, die nach ihrem Willen auf Gentechnik bei der Viehfütterung zu verzichten bewertet werden.
Ebenfalls online verfügbar ist eine E-Nummernliste (Liste für Lebensmittelzusatzstoffe) mit einer Bewertung über deren physiologische Auswirkungen.
Literatur:
"Zuviel Chemie im Kochtopf?" von Ute Philippeit, Silke Schwartau (ab Euro 1,57) erschienen 1991 im Rowohlt Taschenbuch-Verlag (ISBN 3499188325), obwohl dort natürlich noch nicht viel von Gentechnik zu lesen ist.
"Schwarzbuch der Markenfirmen" von Klaus Werner, Hans Weiss (Euro 19,90) erschienen 2003 bei Deuticke (ISBN 3216307158) gibt Auskunft über Firmen mit fragwürdigen Produktions- und Geschäftspraktiken.
Fordert Eure Händler auf, Euch die Produkte mit genveränderten Inhaltsstoffen zu zeigen, fragt nach einer entsprechenden Produktliste und bittet ggf. um gelegentliche Aktuallisierung dieser Angaben. Macht auch anderen diese Listen verfügbar und teilt sie uns oder besser noch dem Greenpeace-Einkaufsnetz (s. 5.) mit!
Produkte der Hersteller, die sich einer eindeutigen Aussage über Herkunft und Qualitätsmerkmale wie Gentechnikfreiheit der Produkte verweigern konsequent meiden.
Bevorzugt Bioprodukte! Aufgrund der kontrollierten Inhaltsstoffe und Gentechnikfreiheit der Produkte, ist dies die einfachste Art einzukaufen und lohnt sich nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern vielmehr auch für die Umwelt. So sorgt Ihr für die Erhaltung der Wasser-, Boden- und Nahrungsmittelqualität, ebenso wie für unsere Nahrungsmittelvielfalt!
Ebenfalls empfehlenswert ist der Kauf von Produkten aus fairem Handel. Teilweise gibt es auch dort Produkte aus biologischem Anbau und mit dem Erlös werden lokale Entwicklungsprojekte unterstützt!
Beteiligt Euch sich aktiv am Greenpeace-Einkaufsnetz. Das könnte zum Beispiel bedeuten sich als
- Förderer oder/und
- Online-Aktivist (s. 6.) zu betätigen!
- Übrigens können nun die Produktlisten, die durch die Gen-Detektiv-Aktion des Einkaufsnetzes zusammengetragen wurden eingesehen werden!
- Auch in Zusammenhang mit der Gen-Detektiv-Aktion ist -diese Information- über gentechnisch veränderte Lebensmittel in Restaurants entstanden.
Für Verbraucher-Online-Aktionen sind die Seiten von ...
- foodwatch mit Ihrer 'Burgerbewegung' und
- folgende Aktionen des Greenpeace-Einkaufsnetzes:
... sehr zu empfehlen.
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