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Stand 06.09.2004
© by Iris & Esther Rewitz


Grüne Gentechnik

1992 - 1994


1992


keine Einträge

1993

Datum Vorgang Kommentar
29. Dezember Die von Deutschland am 12.06.1992 unterzeichnete Biodiversitätskonvention tritt in Kraft. Den Inhalt dieses internationalen Abkommens sowie Ziele, Arbeitsweise und weitere Informationen zu diesem Abkommen stellt das Bundesamt für Naturschutz zur Verfügung. Die Ziele dieser Konvention werden mit dem geplanten Anbau genveränderter Saaten im Freiland untergraben. Da spätestens jetzt (2004) jedoch bekannt ist, welche Auswirkungen Monokulturlandschaften und Genpflanzen auf die Artenvielfalt besitzen, ist es unverständlich, dass dieser Sachverhalt in dem Abkommen nicht eingehender behandelt zu werden scheint. Seites des Bundesamtes für Naturschutz zur Biotechnologie/Gentechnologie (s. diesen Link, Unterpunkt 5.6.11) heißt es noch immer, dass keine Risiken bekannt seien und - nach all den Jahren immernoch - erst geprüft werden müsse, ob Gefahren für die biologische Vielfalt ausgelöst werden! Dabei sind unter dem Thema "Landwirtschaftliche Biodiversität" wichtige Tatsachen angeführt, wie sie auch von Inka e.V. vertreten werden und amerikanische Erfahrungen belegen die Risiken. Da nicht auf genau diese Seite des Bundesamtes für Naturschutz verwiesen werden kann, stellen wir den Wortlaut -HIER- zur Verfügung.

Zulassungen zum Freilandanbau von GVOs des Robert Koch-Instituts 1993

Genehmigungs-
zeitraum
Antragsteller Genehmigte
GVO
Anbaufläche
in qm
Anbauorte
(Bundesländer)
04/93
bis 12/94
Planta GmbH Genzuckerrüben 8.000 versch. Orte in:
Bayern und
Niedersachsen
04/93
bis 10/94
Institut für genbiologische Forschung, Berlin Genkartoffeln 2 x 200 Niedersachsen

1994

Datum Vorgang Kommentar
seit 1994 Erteilung von Sondergenehmigungen in größerem Rahmen für den versuchsweisen Anbau genveränderter Nutzpflanzen in Deutschland. Greenpeace konnte bei den Anbauversuchen, von denen sie unterrichtet wurden nachweisen, dass benachbarte Flächen durch Auskreuzumg kontaminiert wurden und versuchten diesen Schaden zu beheben - in soweit dies möglich war und Greenpeace über die Existenz von Versuchfeldern überhaupt unterrichtet worden ist. So muß man feststellen, dass auch Herr Trittin, als Verantwortlicher seines Ministeriums und der unterstellten Ämter, seit seinem Amtsantritt 1998 diese Zulassunfen mitzuverantworten hat! - Dies sind für einen 'Grünen-Politiker' sehr zweifelhafte Entscheidungen! Es ist erschreckend, dass einerseits solche Enscheidungen nicht publik genug gemacht werden und andererseits eine extrem enttäuschende Haltung eines 'Grünen-Ministers'! (s. Statistiken des Umweltbundesamtes: für Deutschland bzw. für die EU).

Zulassungen zum Freilandanbau von GVOs des Robert Koch-Instituts 1994

Genehmigungs-
zeitraum
Antragsteller Genehmigte
GVO
Anbaufläche
in qm
Anbauorte
(Bundesländer)
04/94
bis 07/97
Technische Universität München Genmais und
Genraps
324 Bayern
04/94
bis 10/96
Hoechst Schering AgrEvo GmbH Genmais und
Genraps
7.104 Thüringen,
Niedersachsen,
Bayern und
Rheinland-Pfalz
05/94
bis 10/94
Max Planck-Institut für Züchtungsforschung, Köln Genkartoffeln 120 Nordrhein-Westfalen
08/94
bis 10/96
Hoechst Schering AgrEvo GmbH Genmais und Genraps 1.176 Bayern